Pfingstmontag // 10.06.2019 // Panoramafest auf dem Schwarzen Grat

Pfingstmontag am Schwarzen Grat

Alljährlich wird am Pfingstmontag auf dem Schwarzen Grat bei Isny ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Und auch dieses Jahr wird der Gottesdienst mit unserem Panoramafest verbunden. Sechs überdimensionale Postkarten des Künstlers Eugen Felle werden auf der Wiese rund um den Aussichtsturm zu bewundern sein. Damit eröffnet sich ein ganz anderer Ausblick auf das Bergpanorama, so wie es der Künstler vor etwa 100 Jahren gesehen hat.
Los geht es um 11 Uhr mit dem Gottesdienst unter freiem Himmel auf dem Aussichtsberg. Die Ortsgruppe Isny bietet dazu eine geführte Wanderung um 9:30 Uhr ab dem Wanderparkplatz in Isny-Bolsternang an. Ortskundige Wanderer können auch von vielen anderen Ausgangspunkten rund um die Adelegg den Anstieg starten. Für Kurzwanderer bietet sich die Mautstrecke ab Wengen zum Wenger Egg an, von dort sind es 20 Minuten Spaziergang bis zum Schwarzen Grat.
Der Posaunenchor Isny wird den Gottesdienst musikalisch umrahmen. Im Anschluss bewirtet die Ortsgruppe Isny die hungrigen und durstigen Wanderer. Der Turm lädt ein die letzten Höhenmeter zu erklimmen und die Aussicht zu genießen. Für Groß und klein wird ein Outdoor-Postkartenatelier als Malstation angeboten.
Organisiert wird die Veranstaltung von den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Isnys zusammen mit dem Schwäbischen Albverein Ortsgruppe Isny und dem Projekt Panorama_Partner der Städtischen Museen Isny.

Ausblick: der kleine Eugen – eine fantasievolle Kindheit

Ausstellung und Aktionen ab 21. Juli 2018

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Rückblick: Panorama_Tag auf dem schwarzen Grat

Von Felle inspiriert – Studenten haben tolle Ideen für Isny

Wie viele gute und praktisch verwertbare Ideen herauskommen können, wenn sich junge Menschen eines Themas unbefangen, phantasievoll und doch professionell annehmen, zeigte die Präsentation der studentischen Arbeiten zum Thema „Erlebnis Designs für Isny“ im Rathaus.

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Panorama_Partner Isny: Kinder, Kunst und Stadtansichten

Raus aus dem Schulhaus, rein in die Heimatkunde: Im Rahmen des Projekts „Panorama-Partner“ treffen sich jeden Donnerstag 15 Isnyer Grundschüler in der ehemaligen Zunftstube und gestalten ihre Stadtansichten. „Die Kinder sollen Isny beobachten und sich mit der Stadt befassen“, sagt Elisabeth Sauterleute, die Leiterin der gleichnamigen Kunstschule in Leutkirch, die den Kindern den Raum und das Material bietet für ihre ganz individuellen Ideen – ohne Schranken im Kopf und genaue Vorgaben.

„Hier kommen lauter unterschiedliche Köpfe zusammen und denken gemeinsam quer“, erklärt ihre Kollegin und Tochter Eva Sauterleute das Ziel ihrer täglichen Arbeit und der kreativen Aktion in Isny. Die ausgebildete Gymnasiallehrerin im Fach Bildende Kunst vermittelt vor allem eins: einen unendlichen Spaß am Gestalten. Gekonnt tackert sie Leinwände fest, erklärt unermüdlich Farbpigmente, macht den Kindern Mut, die bunten Kleckse einfach zu verreiben – mit den Fingern. Heraus kommen lauter Flecken. Mal düster und klein, mal kräftig und grell. Ist das Kunst? „Genau das. Es ist für jeden etwas anderes. Die einen stört es, wenn die Farbe ineinanderläuft. Die anderen finden es wunderschön.“ Weiterlesen

Drohnen, Quiz und Selfie-Stick

Studenten der Hochschule Kempten stellen Erlebnis-Ideen für Isny vor

Wie kann Isny bekannter werden und möglichst viele Menschen ansprechen? Mit dieser und anderen Fragen haben sich Master-Studenten der Hochschule Kempten beschäftigt. Sie erstellten Erlebnis-Konzepte für die Stadt Isny, die sie am Montagvormittag im Rathaus vorstellten.

Für ihre Semesterarbeit haben Studenten des Studiengangs „Innovation, Unternehmertum und Leadership“ an der Fachhochschule mit der Stadt Isny zusammengearbeitet. Bei diesem Projekt sollten die Studenten Konzepte entwickeln, wie der Erlebnischarakter von Isny gestärkt werden könnte. Unterstützt wurden sie dabei auch von den Initiatoren des Museums-Projekts „Panorama_Partner“, weshalb ein weiteres Ziel war, dass die Erlebnisse Bezug zum Thema „Isny von oben“ und zu Eugen Felle haben, dem berühmten Postkartenmaler aus Isny.

„Die Studenten bekommen eine Note auf ihre Konzepte. Den Isnyern übergeben wir die Ideen als Geschenk“, sagte Professorin Raija Seppälä-Esser, die die Studenten bei der Entwicklung der Konzepte im Fach „Erlebnis Designs“ betreute. Welche Vorschläge weiterentwickelt und ob gar einzelne Ideen umgesetzt werden, bleibt jetzt der Stadt überlassen.

„Stadtflug – Isny von oben“
In fünf Gruppen stellten die Studenten ihre Erlebnis-Ideen für Isny vor. „Stadtflug – Isny von oben“ heißt eines dieser Konzepte. Dabei sollen die Zuschauer einen virtuellen Flug über Isny und die Umgebung erleben können. Wie einst Eugen Felle die Stadt von oben malte, will diese Studentengruppe die Landschaft von oben zeigen. Gedreht werden könnten Videos mit einer Drohne. Zwei altersgruppengerechte Filme sollen die Zuseher begeistern und emotional an Isny binden. Die Filme könnten beispielsweise bei der Allgäuer Festwoche gezeigt werden, schlugen die Studenten vor. Mithilfe von Virtual-Reality-Brillen soll das Gesehene noch authentischer wirken.

„Isny Interaktiv“
„Isny Interaktiv“ heißt die Idee eines weiteren Teams. Darunter stellen sich die Studenten einen Stadtrundgang vor. Auf dem Weg können Teilnehmer per Smartphone Quizfragen beantworten und Aufgaben lösen. „Natürlich spielt hier auch der Wettbewerbsgedanke eine Rolle. Am Ende kann man sein Ergebnis mit dem der anderen Besucher vergleichen“, erklärte einer der Studenten. Digitale Tafeln auf dem Weg zeigen die Aufgaben oder geben Hinweise. Außerdem sei es möglich, an einigen Tafeln einen Selfie-Stick zu integrieren. So könnten die Besucher an verschiedenen Orten schnell und einfach ein Foto von sich schießen, es virtuell teilen, digitale Inhalte zur Stadt liefern.

„Der Stravanzer“
Die Idee eines Stadtrundgangs griff auch eine weitere Gruppe auf. Unter dem Titel „Der Stravanzer“ möchten die Studierenden eine Art Schnitzeljagd erstellen, den Besuchern Rätsel aufgeben und sie so von Ort zu Ort schicken. Historische Gebäude sollen genauso erkundet werden wie regionale Geschäfte und Lokale. Das Ziel solle das dann neu eröffnete Stadtmuseum sein. Eine Möglichkeit sei, Themen-Touren anzubieten. Die Gruppe denkt dabei zum Beispiel an einen „Lola-Lauf“, benannt nach dem Hund von Eugen Felle, den Isny-Besucher zum Herrchen zurückbringen müssen.

„Das Eugen-Felle-Mobil“
Mit einem „Eugen-Felle-Mobil“ würde das vierte Team Isny und seine Geschichte bekannter machen. Ein großer Kleinbus könne im Innenraum zu einem Mini-Museum umgestaltet werden., ausgestattet mit Bildern aus der Vogelperspektive, wie jenen von Felle, mit Videos von Isny und interaktiven Elementen wie in einem Quiz. Außerdem soll es im Mobil Felle-Bilder zum Ausmalen und Souvenirs geben. Das Mobil könnte bei Veranstaltungen im Umkreis, vor Schulen oder auf Märkten zum Einsatz kommen.

„#Isnygefellet“
Einen eigenen Hashtag hat die fünfte Gruppe für Isny erdacht: Unter „#Isnygefellet“ könnten künftig im Internet hochgeladene Bilder und Videos oder Texte gefunden werden. Die Studenten schlagen weiter vor, Fotoaktionen zu starten und alle eingereichten Bilder zu einem Mosaik im Stadtmuseum zusammenzufassen. Auch einen Wettbewerb, bei dem Kinder Postkarten gestalten sollen, und einen Senioren-Treff, bei dem sich die Teilnehmer über das frühere und das heutige Isny austauschen können, könnten sich die Studenten vorstellen. Mit den beiden letzteren Vorschlägen trifft das Team wohl genau den Geschmack der Stadt. Denn sowohl die Postkarten-Aktion, als auch das Treffen für Senioren gibt es in Isny, unabhängig von dem studentischen Projekt, bereits.

Bianca Keybach vom Stadtmarketing gefällt „#Isnygefellet“ besonders. „Was Social Media angeht, hat Isny noch Nachholbedarf. Mit diesem Vorschlag könnten wir schnell und einfach viele Menschen über das Internet erreichen“, sagt Keybach. Aber auch andere Konzepte haben Keybach überzeugt. Im Februar wird sie an der Hochschule in Kempten zu Gast sein und detailliert über die einzelnen Projekte sprechen. „Ich würde mich freuen, wenn wir die eine oder andere Idee wirklich übernehmen könnten“, erklärt sie.

(Artikel/Foto: Corinna Konzett, Schwäbische Zeitung vom 16. Januar 2017, Lokalausgabe Leutkirch/Isny/Bad Wurzach)

Isny: Bürger sammeln Blicke auf ihre Stadt

Mitmachen bis 2019: Mit der Ausstellung „Isny von oben“ starten die „Panorama-Partner“

Aus dem Fonds „Stadtgefährten“ der Bundeskulturstiftung fließen in den kommenden zwei Jahren rund 150 000 Euro nach Isny – ein außerplanmäßiges, projektgebundenes „Geschenk“ für die städtischen Museen, das bundesweit nur vier Kommunen erhalten. „Und Isny ist die einzige Stadt in Süddeutschland“, betonte Bürgermeister Rainer Magenreuter unlängst bei der Vernissage zur Ausstellung „Isny von oben“. Die ist bis April 2018 während der allgemeinen Öffnungszeiten zu sehen in der Gotischen Halle im Rathaus, für Besucher über den Haupteingang zu erreichen im Erdgeschoss des Treppenhauses, rechts hinten durch die Tür. Der Eintritt ist frei.

„Isny von oben“ ist der erste öffentliche Auftritt des Projekts „Panorama-Partner“, das die Bundeskulturstiftung fördert und das „erklärungsbedürftig“ sei, wie Ursula Winkler einräumte. Eine Isnyerin habe es dennoch in einen Satz packen können: „Wertschätzung einst und heute“, fasste die Initiatorin und Projektleiterin vor den zahlreichen Eröffnungsgästen zusammen.

Die sind schon „Panorama-Partner“. Im Gegensatz zu noch möglichst vielen anderen Isnyern: Senioren und Kinder, Schulen und Vereine können und sollen ihren Blick auf ihre Heimatstadt schildern und darstellen, mit einbringen, Erinnerungen, Fotos, Dokumente beisteuern von einst und heute, für neuartige und historische Blicke von oben auf die Stadt und die Ortschaften, analog und virtuell.

Die ersten „Panorama-Partner sind gefunden: Mitglieder von Luftsportgruppe Isny, Schwäbischem Albverein, Freiwilliger Feuerwehr, Kinder der Grundschule, die Fotografen Rolf Brenner und Heinz Bucher, dessen Mit-Stadtforscher Roland Manz, natürlich Ute Seibold, Leiterin der Isnyer Museen, und Nicola Siegloch, die mit ihren Recherchen im Stadtarchiv „maßgeblich“ (Bürgermeister Magenreuter) beteiligt ist, aber auch die Hochschule Kempten. Sie alle haben zu „Isny von oben“ beigetragen, fasste Projektleiterin Winkler zusammen.

Zwei hob sie besonders hervor: Einerseits Georg Müller aus Unterzeil, der sich seit Jahren mit dem Isnyer Postkartenmaler und Fotografen Eugen Felle beschäftigt und bei der Vernissage in der Gotischen Halle verkündete: „Ich habe genau 13.350 Motive aus dem Internet gefischt und auf dem PC archiviert – erst gestern eine Darstellung aus Jerusalem“.

Kunstvolle Karten machen Isny in Europa bekannt

Denn Eugen Felle ist – andererseits – der Leitfaden des Projekts „Panorama-Partner“ (wir berichteten). Vor und nach dem Jahr 1900 machten seine Bilder und kunstvollen Illustrationen Isny europaweit bekannt, als Wintersport- und Erholungsort, als liebenswerte Kleinstadt im Allgäu, oft vor dem Panorama der Nagelfluhkette, sozusagen einem attraktiven geologischen Partner, die Stadt und das Land. Eugen Felles Wahrnehmung soll 2019 anlässlich seines 200. Geburtstages in die erste Sonderausstellung des Isnyer Stadtmuseums im neuen Domizil im Schloss münden; samt aller bis dahin gesammelten „Partner“-Beiträge und als Abschluss von „Panorama-Partner“ in Isny.

So waren denn drei Generationen der Familie Felle zu Gast bei der Vernissage: Allen voran Tosca Maria Kühn, die als Urenkelin die Fäden zwischen Winkler, Seibold und Siegloch, also Museum und Stadt, sowie den Felles spinnt. Aber auch Ur-Ur-Enkel Lorenz. Er hat eins der Bilder von Isny gemalt, die von der Kunstgruppe der Grundschule am Rain in „Isny von oben“ zu sehen sind.

Erinnerungscafé und Postkarten-Atelier

Auch außerhalb der Gotischen Halle wirken die „Panorama-Partner“: Am Freitag, 15. Dezember, sind ab 14 Uhr besonders ältere Isnyer eingeladen zum „Erinnerungscafé“ in der Zunftstube beim Museum am Mühlturm, einem Gedankenaustausch zur Frage: „Wer weiß noch was aus der Zeit von Eugen Felle?“ Tosca Maria Kühn wird erzählen und möchte mehr über ihren Urgroßvater erfahren.

Beim „Postkarten-Atelier“ am Samstag, 16. Dezember, können sich dann Kinder und Erwachsene – inspiriert von alten Isnyer Ansichten – in der Zunftstube von 10 bis 15 Uhr künstlerisch betätigen. Stifte, Farben und Papier werden gestellt, die Teilnahme ist kostenlos.

(Artikel: Tobias Schumacher, Schwäbische Zeitung vom 8. Dezember 2017, Lokalausgabe Leutkirch/Isny/Bad Wurzach)

 

 

Schwäbischer Albverein feiert „Panorama-Partnerschaft“ – und das eigene Jubiläum

Gut 50 Mitglieder und Freunde des Schwäbischen Albvereins, Ortsgruppe Isny (SAV), haben sich im Bayrischen Wirt zu einem geselligen Nachmittag im 120. Jahr des Bestehens getroffen – zu Ehrungen und zu Informationen rund ums Museums-Projekt „Panorama-Partner.“ Peter Clement überbrachte die Glückwünsche der Stadt, berichtete von den aktuellen „Baustellen“ und in diesem Zusammenhang auch von seinem persönlichen Wunsch, dass doch bei der Marktplatzgestaltung die Platanen geschont werden sollten. Diesem Wunsch schloss sich der SAV einstimmig an.

Gerlinde Maier, die SAV-Vorsitzende, konnte Georg Hofer für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft ehren, der aus gesundheitlichen Gründen aber nicht anwesend sein konnte. Für 25 Jahre ehrte Maier ihre Tochter Franziska, die wegen ihres Studiums auch nicht kommen konnte, und Gerda Butscher, ebenfalls für 25 Jahre und für ihre „unermüdliche, vorbildliche Hilfsbereitschaft“.

Jürgen Tischer zeigte Bilder vom groß gefeierten 100-jährigen Vereinsjubiläum vor 20 Jahren mit tausenden Besuchern aus der Albvereinswelt Baden-Württembergs. Es wurde daran erinnert, dass Maier zum 100-jährigen SAV-Leitung von Vorgänger Karl Porzelius übernommen hatte. Bilder erinnerten auch an den 30. Geburtstag des Turms auf dem Schwarzen Grat im Jahr 2001, für den sich der SAV verantwortlich sieht und damit Garant ist für das „Panorama“, das Besteiger bei klarem Wetter genießen könnne.

Hier schloss Isnys Museumsleiterin Ute Seibold an: Sie stellte sich als die Glückliche vor, die sich mit der „Geschichte einer geschichtsträchtigen Stadt“ beschäftigen darf – und ihre Partnerin in Sachen „Panorama-Partner“, Ursula Winkler aus Kempten. Bei diesem Projekt gehe es um den genialen, vor rund 100 Jahren europaweit gefragten Isnyer Postkartenmaler Eugen Felle, dessen Geburtstag vor 150 Jahren 2019 groß gefeiert werden soll. „Panorama“ auch deshalb, weil Felle oft zwei oder drei Szenen eines Ortes (Kartuschenobjekte) auf eine Postkarte gemalt hat und meist im Hintergrund auch ein fantasievolles Panorama, eine Landschaft.

Das Stichwort „Partner“ solle die Absicht ausdrücken, dass die Museumsleute bis zum Jubiläum so viele Partner wie nur möglich aktivieren und mitnehmen wollen: Vereine, Schulen, Kindergärten, Familien, Jugendliche, Menschen mit und ohne Behinderung, so erklärten die beiden Museumsfrauen.

Feuerwehr, Luftsportgruppe, Hochschule Kempten, Kinder- und Jugendarbeit Isny und eben auch der SAV hätten sich bereits angeschlossen. Sie alle hätten etwas mit dem Blick von oben, aus der Vogelperspektive und in die Zukunft zu tun – gleich dem Panoramablick, einer Perspektive, mit der Felle gerne gemalt habe.

Sie wollte also möglichst die ganze Stadt mitnehmen im Erkunden und Entdecken von Felles Szenen, in seiner Zeit vor gut 100 Jahren und im Vergleich zur Jetztzeit. Das städtische Archiv habe bereits knapp 500 verschiedene Felle-Postkarten „ausgegraben“, und da gebe es eine ganze Menge zu entdecken, mutmaßte Winkler. Die Ausstellung zur „Stadtwahrnehmung“ in der Gotischen Halle im Rathaus ist ab dem heutigen 23. November täglich während der Geschäftszeiten der Stadtverwaltung geöffnet.

(Artikel: Walter Schmid, Schwäbische Zeitung vom 22. November 2017, Lokalausgabe Leutkirch/Isny/Bad Wurzach)

„Isny von oben“ im Rathaus

Wie war Isny früher? Wie sieht es heute aus? Die Ausstellung „Isny von oben“ zeigt ab Donnerstag, 23. November, spannende Vergrößerungen aus dem Stadtarchiv, Perspektiven aus Privatbesitz, Luftbilder und Motive von Eugen Felle in der Gotischen Halle im Rathaus. Vernissage ist am Mittwoch, 22. November, um 18 Uhr.

Schon die erste Ausstellung im Rahmen des Projekts „Panorama_Partner“ macht laut Ankündigung deutlich, was Isny den Menschen bedeutete: „Ruhmreiche Städte wurden früher schon von Auftragskünstlern möglichst naturgetreu dargestellt“, erklärt Projektleiterin Ursula Winkler, die immer wieder faszinierende Details der Stadt entdeckt.

Gemeinsam mit der Leiterin der Städtischen Museen Ute Seibold, Stadtarchivarin Nicole Siegloch, der Familie Felle und zahlreichen weiteren Isnyern trägt sie seit Wochen für die Ausstellung verschiedenste Stadtansichten zusammen: „Vom Kupferstich über Zeichnung und Lithografie bis zur digitalen Panoramafotografie.“ Beleuchteten Stelen mit Reproduktionen sollen das alte und das heutige Isny in der Gotischen Halle ins Bewusstsein rufen.

Erfrischende Aktualität erreicht die Ausstellung durch das Mitwirken der Kunstgruppe der Grundschule am Rain, die sich wöchentlich trifft: Die Bilder der Kinder zeigen persönliche Sichtweisen und Heimatgefühle der heranwachsenden Generation.

Erste Begleitveranstaltung ist am Samstag, 25. November, zwischen 10 und 15 Uhr ein Postkarten-Atelier für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Zunftstube am Museum am Mühlturm, weitere folgen .

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind jene des Rathauses: jeden Werktag vormittags von 9 bis 12 Uhr, am Donnerstagnachmittag von 14 bis 18 Uhr.

 (Artikel/Foto: Stefanie Böck, Schwäbische Zeitung vom 20. November 2017, Lokalausgabe Leutkirch/Isny/Bad Wurzach)

 

 

Ausstellung: Isny von oben – Ab 23.11.2017

Ausgehend von der Ausstellung: Einladung zum Austausch über Blickwinkel, Ansichten, Aussichten – herzlich willkommen!

Isny von oben sehen. Die eigene Stadt erkennen, den eigenen Wohnort, die Landschaft drum herum – die Vorgelperspektive bietet faszinierenden Überblick. Die Ausstellung zeigt historische Stadtansichten und aktuelle Luftaufnahmen.

Und: die Ausstellung wächst mit den Ideen und Ansichten, Skizzen und Erzählungen ihrer Besucher. Wir laden zum Austausch über „Ihr Isny“ ein.

Mehr erfahren über die Ausstellung Isny von oben mit Begleitprogramm