„Isny von oben“ im Rathaus

Wie war Isny früher? Wie sieht es heute aus? Die Ausstellung „Isny von oben“ zeigt ab Donnerstag, 23. November, spannende Vergrößerungen aus dem Stadtarchiv, Perspektiven aus Privatbesitz, Luftbilder und Motive von Eugen Felle in der Gotischen Halle im Rathaus. Vernissage ist am Mittwoch, 22. November, um 18 Uhr.

Schon die erste Ausstellung im Rahmen des Projekts „Panorama_Partner“ macht laut Ankündigung deutlich, was Isny den Menschen bedeutete: „Ruhmreiche Städte wurden früher schon von Auftragskünstlern möglichst naturgetreu dargestellt“, erklärt Projektleiterin Ursula Winkler, die immer wieder faszinierende Details der Stadt entdeckt.

Gemeinsam mit der Leiterin der Städtischen Museen Ute Seibold, Stadtarchivarin Nicole Siegloch, der Familie Felle und zahlreichen weiteren Isnyern trägt sie seit Wochen für die Ausstellung verschiedenste Stadtansichten zusammen: „Vom Kupferstich über Zeichnung und Lithografie bis zur digitalen Panoramafotografie.“ Beleuchteten Stelen mit Reproduktionen sollen das alte und das heutige Isny in der Gotischen Halle ins Bewusstsein rufen.

Erfrischende Aktualität erreicht die Ausstellung durch das Mitwirken der Kunstgruppe der Grundschule am Rain, die sich wöchentlich trifft: Die Bilder der Kinder zeigen persönliche Sichtweisen und Heimatgefühle der heranwachsenden Generation.

Erste Begleitveranstaltung ist am Samstag, 25. November, zwischen 10 und 15 Uhr ein Postkarten-Atelier für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Zunftstube am Museum am Mühlturm, weitere folgen .

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind jene des Rathauses: jeden Werktag vormittags von 9 bis 12 Uhr, am Donnerstagnachmittag von 14 bis 18 Uhr.

 (Artikel/Foto: Stefanie Böck, Schwäbische Zeitung vom 20. November 2017, Lokalausgabe Leutkirch/Isny/Bad Wurzach)